Sonntag, 13. Februar 2011

Strategischer Konsum

Bis gestern Abend (12.02.2011) 22:00 Uhr war ich der Meinung, dass ich mich gesund ernähre und mit Bio-Essen (vor allem Bio-Fleisch) die guten Landwirte unterstütze und meinen Teil in der Gesellschaft für nachhaltiges Wirtschaften beitrage. Doch dann sah ich mir ein paar Videobeiträge der Autorin Karen Duve, welche mit ihrem Sachbuch "Anständig essen" und einem Selbstversuch derzeit von sich reden macht - vergleiche dazu auch einen Artikel auf Spiegel-Online.



Und plötzlich kam ich ins Grübeln...sind Bio-Fleisch und Bio-Eier wirklich so sehr in Ordnung, wie ich immer glaubte? Nein. Und jetzt geht mir das Zitat von Johann Wolfgang von Goethe aus seinem Werk Faust durch den Kopf: „Da steh ich nun, ich armer Tor,und bin so klug als wie zuvor.“

Wie geht es jetzt weiter?

Das Jahr 2011 wird aufregend. Die Zahl 11 steht für Abenteuer, also werde ich mich ein wenig umstellen und meinen Konsum modifizieren. Ich werde mich informieren und auf einen der zahlreichen Websites zum Thema (www.utopia.de und www.karmakonsum.de) nach Inspirationen suchen. Auf jeden Fall werde ich nicht den Kopf in den Sand stecken. Ich möchte ein Vorbild für meine Kinder sein und die Waffe des strategsichen Konsums dafür nutzen.

Ich melde mich mal wieder...

Grüße zum Sonntag

Marc Christian Lautner

Mittwoch, 18. August 2010

3 Tipps gegen Heisshunger nach Süßigkeiten

Ich freue mich Ihnen heute eine neue Serie in meinen gesund und munter Nachrichten anbieten zu können. Die Serie nenne ich DREI TIPPS - gekennzeichnet durch die drei grünen Daumen.

Bei der Serie handelt es sich um Tipps zu bestimmten Themen, wie z.B. gegen Heisshunger, gegen Erkältungen, gegen Schlafstörungen etc. Sie beruhen auf eigene Erfahrungen und müssen nicht zwangsläufig bei jedem helfen, aber mir nützen sie. Heute starte ich mit dem Thema HEISSHUNGER.

Es gab Zeiten in meinem Leben, da habe ich abends vor dem Fernseher tafelweise Schokolade gemampft und mich nach einigen Wochen/Monaten gewundert, warum der Hosenbund enger wurde und Pickel mein Gesicht zierten. Neben Gewichts- und Hautproblemen kamen dann auch noch Schlafstörungen hinzu. Dennoch war Schokolade und TV noch lange ein Abendritual von dem ich mich schwer trennen konnte. Kennen Sie das? Leiden Sie darunter?

Was kann man dagegen tun? Aufhören! Wie? Mit ein paar kleinen Tricks. Auf die wahrscheinlich jeder schon selbst gekommen ist oder kommen würde.
Die folgenden „Ersatzdrogen“ nehme ich nicht alle zusammen ein, sondern entscheide mich für eine der Varianten.
  1. Statt zur Schoki greife ich nach Obst (Heidel, - Brom- und/oder Himbeeren, Trauben etc.) und/oder Rohkost, wie z.B. Karotten, Radieschen, Paprika, Salatgurke – alles schon in mundgerechte Portionen geschnitten. Gesund und lecker.

  2. Trinken: In den meisten Fällen hilft mir Milch mit Honig oder Reismilch – beides etwas aufgewärmt, damit sich der Honig besser auflöst und sich der Geschmack besser verbreitet. Alternativ tut’s auch ein Fruchtsaft, ein Glas Wasser oder eine Tasse Tee. Je nach Stärke des Heisshungers.

  3. Krasse Methode: Einfach die Zähne putzen. Dann fällt es schwerer zur Süßigkeit zu greifen. Wahrscheinlich weil sich der Mundraum angenehm sauber anfühlt und das auch so bleiben soll. Außerdem schmeckt Schokolade oder Obst nach dem Zähneputzen befremdlich, weil die Geschmacksnerven irritiert sind.
Ich verstehe das allerdings nicht als Dogma oder Religion. Wenn ich Bock auf Süßes habe, wird's gegessen. Wenn ich aber der Meinung bin, dass es mal wieder soweit ist einzuschreiten, dann können mir die Tipps helfen.

Sie kennen weitere Tricks? Dann teilen Sie uns diese doch einfach mit.

Herzliche Grüße

Marc Christian Lautner

Dienstag, 20. Juli 2010

Naturwunder

Für alle Leser, die sich für die Natur und ihre Wunder interessieren, habe ich hier zwei Videoausschnitte. Es handelt sich hierbei um Ausschnitte aus der GROSSEN SHOW DER NATURWUNDER, welche ich leider auch immer regelmäßig verpasse.
Youtube sei dank, kann man sich Videos ja trotzdem immer wieder anschauen.

Zum Einen geht es um ein Granulat, das in Deutschland entwickelt wurde, welches der Erde beigemischt wird, damit das Gießwasser nicht sofort versickert. Vor allem in heissen und wüstenartigen Regionen kann dies ein Segen für die Landwirtschaft sein:



Zum Anderen zeigt uns der Samen des Moringa-Baumes, dass er verseuchtes Wasser in kürzestes Zeit wieder genießbar macht. Das Immunsystems dieses Baumes funktioniert großartig.



Sie kennen ähmliche Naturwunder? Dann schreiben Sie mir.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Woche

Marc Christian Lautner

Samstag, 10. Juli 2010

Heidelbeeren können bei Sehstörungen helfen

Wenn die Augen überanstrengt sind, z.B. durch Arbeiten am PC, konzentriertes Lesen, lange Autofahrten bei Nacht und/oder Regen, dann kann die Heidelbeere helfen.

Frische Früchte oder Fertigpräparate (Apotheke) mit standardisiertem Gehalt an Anthocyanen - den dunklen Pflanzenfarbstoffen der Heidelbeeren - wirken sich positiv auf das Sehvermögen aus. Besonders bei Nachtblindheit und sogar bei krankhaften Veränderungen der Netzhaut sorgen sie für eine bessere Durchblutung bis in die kleinsten Blutgefäße, haben zudem antioxidative Wirkung.

Bei akuten Sehbeschwerden wie Fokussierungsproblemen oder verschwommener Sicht durch Überbelastung benetzen und erfrischen Augentropfen mit Heidelbeer-Tinktur (Apotheke).

EXTRA-TIPP

Auch für die Augen gilt: Der beste Schutz vor Stress-Symptomen und Überanstrengung ist regelmäßige Bewegung. Gerade wer lange am Rechner sitzt oder viel Auto fahren muss, sollte einmal pro Stunde eine Pause einlegen und den Augen etwas Gymnastik gönnen. Den Blick aus dem Fenster schweifen lassen und unterschiedlich weit entfernte Dinge betrachten. Dann die Form von liegenden Achten oder die Konturen eines Baumes mit den Augen nachzeichnen.

Das dauerhafte Schauen auf z.B. den Bildschirm oder Fernseher führt zu Gewöhnung der Augen: Sie können träge werden. Die erwähnte Augengymnastik leistet da hervorragende Dienste - auch eine Sehschwäche kann dadurch positiv beeinflusst werden.

Fragen oder Anregungen? Melden Sie sich.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.

Ihr

Marc Christian Lautner

Dienstag, 6. Juli 2010

An alle Rechenmuffel!

Ich bin ein Rechenmuffel und greife lieber zum Taschenrechner, als meinen Kopf zu benutzen oder Zettel und Stift zu nehmen. Ich habe mich schon in der Schule schwergetan, da halfen auch meine geduldigen Mathe-Lehrer nichts :-)

Nun, einige Jahrezehnte später stolpere ich über ein interessantes Video und ein Buch, die mir beide das Thema Mathematik amüsant und leichtverständlich rüberbringen. Diese Erkenntnis möchte ich nun mit Ihnen teilen, damit auch Sie (mehr) Spaß an Mathe habe. Vielleicht werden Sie ja doch noch ein Adam Riese?

Zunächst ein Mitschnitt aus dem ARD Wissenmagazin "Wissen vor 8":



Toll, nicht wahr? Mit dieser Methode punkten Sie auf jeder Feier oder im Kollegenkreis und zeichnen Staunen in die Gesichter.

Auch das Buch Mathe macchiato: Cartoon-Mathematik-Kurs für Schüler und Studenten ist ein wahrer Segen, für alle die Mathe noch nicht aufgeben wollen, obwohl sie in der Schule Probleme mit diesem Fach hatten.

Sie kennen auch tolle Geschichten, Videos und/oder Bücher zum Thema? Dann schreiben Sie mir doch einfach.

Herzliche Grüße

Marc Christian Lautner

Dienstag, 29. Juni 2010

Radieschen - wahre Bakterienkiller

Endlich wieder Neuigkeiten in meinem Blog.

Lange habe ich mich ausschließlich auf http://twitter.com/gesundundmunter ausgetobt. Nun folgen ab sofort wieder ausführlichere Nachrichten.

Kürzlich habe ich Radieschen als wahre Wunderwaffe für mich entdeckt. Seit dem genieße ich die roten Freunde regelmäßig und beuge somit Erkältungskrankheiten vor.

6 Radieschen pro Tag killen Bakterien im Mund und Magen. Das Senföl wirkt wie Antibiotika.

Radieschen enthalten die als krebsvorbeugend erkannten Glucosinolate. Die Glucosinolate gelten als Waffe gegen Bakterien und Pilze im Verdauungssystem und wirken schleimlösend, zum Beispiel bei Schnupfen und Husten. Deshalb werden sie als Snack für jeden Tag, vor allem aber bei sportlicher Betätigung, empfohlen.

Bleiben Sie gesund und munter :-)

Montag, 21. September 2009

Ab heute wird getwittert


Liebe Leserinnen und Leser,

nach dem seit über einem Jahr hier kein neuer Artikel zu finden war, habe ich mir gedacht überrasche ich Sie mit einer Neuigkeit.

Ab heute wird getwittert (gezwitschert) und zwar auf: http://twitter.com/gesundundmunter

Aber schaue Sie auch mal wieder hier rein, ich werde bald auch wieder bloggen.

Beste Grüße und einen fröhlichen Tag

Christian Lautner

Mittwoch, 25. Juni 2008

Johanniskrautöl – Ein Helfer in der Not zum selber machen


Wer die Chance hat, sich in der Natur (Wald und Feld) umzuschauen, der stellt in diesen Tagen fest, dass gelb-leuchtende Blumen am Wegesrand stehen und sofort ins Auge stechen.


Wenn sie so wie auf dem Bild links aussehen, dann handelt es sich um Johanniskraut (botanisch korrekt "Tüpfel-Johanniskraut", lateinisch: Hypericum perforatum). Das Kraut fordert uns regelrecht auf es wahrzunehmen und zu pflücken.

Ich stelle daraus Johanniskrautöl her und bin dankbar dafür es griffbereit im Schrank zu haben. Um wirklich sicher zu sein, dass es sich um Johanniskraut handelt, zerreibt man die gelben Blüten zwischen den Fingern - tritt roter Saft aus den Blüten und färben sich die Finger leicht rot, ist man fündig geworden.

Das Öl leistet ausgezeichnete Dienste
Man kann es als Massageöl verwenden, gegen Verspannungen, Krämpfe, Zerrungen und Verbrennungen, Muskelrissen, Blutergüssen oder Quetschungen. Auch bei frischen Wunden hilft das Öl, weil es schmerzstillend und zusammenziehend wirkt. Es kann als Hautöl zur Schönheitspflege genauso verwendet werden wie zur Heilung von Schuppenflechten oder anderen Hautausschlägen.

Tägliche Massagen mit diesem Öl helfen auch Schwangerschafts-Streifen zu vermeiden und schützen später, beim Stillen, die Brust vor Entzündungen. Das Öl wirkt kräftigend auf Muskulatur und Bindegewebe und enthält außerdem entzündungshemmende und antibakterielle Wirkstoffe - und es riecht auch noch gut.Vor der Anwendung bitte mit dem Frauenarzt besprechen, da Johanniskraut während der Schwangerschaft eigentlich nicht empfohlen wird.

Sie sollten jedoch immer einen Arzt oder Heilpraktiker aufsuchen, wenn Sie unsicher sind. Das Johanniskrautöl ersetzt keine genaue Diagnose mit gezielter Medikamentengabe, kann aber bei Alltagswehwehchen auf jeden Fall positiv in den Heilungsprozess eingreifen.

Es kann leicht selbst hergestellt werden
Ich ernte die gelben Blüten zwischen Juni und August und befülle damit eine breithalsige Flasche bis diese fast voll ist. Anschließend gieße ich Bio-Olivenöl dazu und stelle die Flasche in die Sonne – für etwa 6 Wochen. Das Öl hat sich danach dunkelrot gefärbt – daher sprechen Reformhäuser & Co. auch gerne vom Rot-Öl. Danach stelle ich die Flasche an einen dunklen Ort, z.B. in den Keller in einen Schrank, so wird es nicht ranzig und ich kann jederzeit darüber verfügen.

Vorsicht! Das Johanniskrautöl erhöht die Lichtempfindlichkeit, daher nie ungeschützt in die Sonne gehen.

Johanniskraut als Tee
Er hilft gegen Depressionen und Schlaflosigkeit, er beruhigt und hilft auch bei Magenverstimmungen oder Menstruationskrämpfen sowie Wechseljahresbeschwerden. Das Johanniskraut enthält natürliche Östrogene (Phytohormone), wirkt beruhigend und stabilisierend.

Geschichtliches
Die heilsame Wirkung der Johanniskraut-Pflanze war bereits im Mittelalter bekannt. Andere Namen für das Johanniskraut waren Hartheu, Frauenkraut, Herrgottsblut und Teufelsflucht. Letzteres hat seinen Ursprung in der "dämonenabwehrenden" Kraft der Johanniskraut-Pflanze. Früher wurden Bündel von Johanniskraut in Häuser und Ställe gehängt, um böse Kräfte abzuwehren.

Zum Schluß
Bei länger anhaltenden oder stärkeren Depressionen kann Johanniskraut auch hochdosiert gegeben werden - diese Mittel sind nur in der Apotheke erhältlich. Da der hochdosierte Wirkstoff des Johanniskrauts sich nicht mit allen Medikamenten verträgt, sollten Sie unbedingt Ihren Arzt konsultieren, wenn Sie starke Medikamente einnehmen müssen. Darüber hinaus sollten Sie sowieso zum Arzt oder Aoptheker gehen, wenn die Beschwerden länger anhalten.

Quelle und weiterführende Links: Johanniskraut Online und Healtindex

Mittwoch, 5. März 2008

Rückenschule - Vierter und Letzter Teil

Auch im vierten und letzten Teil wird fleißig gestreckt und gedehnt, um fit zu bleiben und dem Körper ein bisschen Abwechslung zu bieten.

Wadenmuskulatur

Das linke Bein anheben, strecken und den Fuß anziehen (a). Die position 10 Sekunden halten, dabei den Bauch anspannen und das Bein leicht nach oben federn. Anschließend den Fuß zehnmal im Wechsel strecken und anziehen (b). Dann mit dem anderen Bein wiederholen. Pro Seite zwei Durchgänge.

Adduktoren (ein Muskel zum Heranziehen eines Körpergliedes):

Den rechten Fuß aufs linke Knie legen und mit der rechten Hand das rechte Knie sanft nach unten drücken. In der tiefsten Position 10 Sekunden halten. Anschließend die Seite wechseln.
Waden
Ein Schritt nach vorne. Das hintere Bein durchdrücken, Fuß zeigt nach vorne. Das vordere Bein einknicken und dadurch das Ziehen (10 sek) im hinteren Bein beeinflussen. Rücken gerade lassen. Anschließend wechseln.
Oberschenkel
Auf ein Bein stellen, das andere anwinkeln, am Fußgelenk fassen und gegen den Druck der Hüfte leicht nach hinten ziehen. Am weitesten Punkt 10 Sekunden halten. Danach Seite wechseln.

Bauch und Rücken
Stand mit gekreuzten Beinen, die rechte Hand drückt leicht gegen die Hüfte. Rumpf zur rechten Seite neigen, die linke Hand stützt die Decke, 10 Sekunden halten, dann die Seite und Fußstellung wechseln.
Zum Schluss
Nach insgesamt vier Übungsteilen ist die Rückenschule fertig mit den Tipps am Arbeitsplatz. Wir hoffen, dass Ihnen die Serie gefallen hat. Gleichzeitig möchten wir Sie ermutigen, die Übungen weiter zu machen, denn regelmäßige Wiederholungen schützen langfristig. Sie sind herzlich eingeladen diese Seite immer wieder zu besuchen und zur Rückenschule (siehe Kategorie) zurück zu kehren. Ab nächter Woche widmen wir uns dem Thema Bodyart und zeigen Ihnen Videos zu mitmachen.
Bleiben Sie gesund und munter :-)

Mittwoch, 27. Februar 2008

Rückenschule - Dritter Teil

Im dritte Teil der Rückenschule wird wieder kräftigt gedehnt.

Viel Spaß beim üben :-)

Bänder

Wir nehmen den rechten Fuß – im sauberen Schuh - ausnahmsweise auf den Tisch. Knie ist durchgedrückt - na klar, wir sind ja mittlerweile auch Büro-Athleten. Die rechte Hand ruht auf rechten Oberschenkel. Die linke Hand umfasst den Ballen des rechten Fußes/Schuhs. Blick zum Schuh. Positionenwechsel: Jetzt kommt erschwerend hinzu, dass wir nach oben schauen, dabei die Brust rausdrücken und den Bauch einziehen, als würde man eine zu enge Jeans zuknöpfen. Das schmerzverzerrte Gesicht darf man sich jetzt gönnen. Danach Seitenwechsel.

Rücken

Wir stehen auf, zwei Schritte vom Bürostuhl entfernt. Wir halten uns an der Lehne des Stuhls fest. Blick nach vorne. Ellenbogen durchgedrückt.
Positionenwechsel: Wir drücken den Oberkörper nach unten. Blick zum Fußboden. Ellenbogen durchgedrückt. Spür mal.

Taille


Füße zusammen, Po anspannen und den Oberkörper so weit wie möglich zur Seite drehen. Position 10 Sekunden halten, dann 5 Sekunden mit den Armen leicht ziehen. Seite wechseln.


Nächste Woche folgt dann die vierte und letzte Ausgabe

Montag, 18. Februar 2008

Rückenschule - Zweiter Teil

Wie am 11. Februar 2008 angekündigt, gibt es heute den zweiten Teil unserer Rückenschule:

Übungen Hier und Jetzt

Für alle geplagten und gestressten Menschen mit Rückenproblemen haben der Physiotherapeuten Frank-André Berkel und unser Kollege Christian Lautner passende Übungen für zwischendurch am Arbeitsplatz zusammengestellt.
Schulter


Den Arm nach oben strecken und mit der Handfläche einen imaginären Widerstand hoch drücken, 10 Sekunden halten. Seite wechseln.

Brust
Mit gestreckten Armen hinter dem Rücken die Hände fassen und hochziehen. Am höchsten Punkt 10 Sekunden lang pausieren, dabei die Schulterblätter zusammendrücken.

Rücken

Unsere rechte Hand hält sich am linken Knie fest, so haben wir festen Halt. Die linke Hand zeigt nach links oben.
Wir ziehen die linke Hand nach links hinten und folgen ihr mit unserem Blick. Brust raus und Bauch anspannen. Es zieht in der Schulter und im Lendenwirbelbereich. Gut so, weiter. Danach Seitenwechsel.

Die dritte Woche folgt dann wieder nächste Woche :-)

Bis dahin viel Spaß mit den Übungen.

Montag, 11. Februar 2008

Rückenschule - Erster Teil

Allen Arbeitnehmern mit sitzender Tätigkeit ist gemeinsam, dass sie ihrer Wirbelsäule auf Dauer schaden, wenn kein Ausgleich geschaffen wird. Sind die öfter verspannt und haben Schmerzen? Was tun Sie bei Rückenschmerzen?

Pilates, Yoga, Bodyart, Gymnastik, Schwimmen und Joggen sind hervorragende Betätigungen, die Wirbelsäule langfristig fit zu halten. Aber viele Leute können oder wollen sich dafür keine Zeit nehmen und greifen hin und wieder auf Sauna und Massage zurück. Massagen können sicherlich kurzfristig weiterhelfen Verspannungen zu lösen und Schmerzen zu lindern, jedoch helfen Sie nicht dauerhaft, da man sich nur passiv hilft.

Um langfristig und sinnvoll etwas gegen die Beschwerden zu tun, kommt man um aktive Eigeninitiative nicht herum. Und hier kommen die "gesund und munter Nachrichten" ins Spiel: Für die nächsten Wochen öffne ich die Pforten der Online-Rückenschule um Ihnen Anregungen, Tipps & Tricks an die Hand zu geben.

Übungen Hier und Jetzt

Für alle geplagten und gestressten Büroangestellten und deren Rücken, haben der Physiotherapeut Frank-André Berkel und ich passende Übungen für zwischendurch - am Arbeitsplatz - zusammengestellt.

Nackenmuskulatur

Gerader Rücken, die Hände hinter dem Kopf verschränken und das Kinn sanft zur Brust drücken. Drehposition 10 Sekunden halten, dann den Kopf 10 Sekunden gegen die Hände drücken.

Hals

Gerader Rücken, die rechte Hand aufs linke Ohr legen und den Kopf sanft zur Schulter ziehen, 10 Sekunden halten, dann den Kopf 10 Sekunden gegen die Hand drücken. Danach die Seite wechseln.

Wirbelsäule und Schulter


Wir sitzen gerade auf dem Bürostuhl und falten die Hände zu einer Pistole, die Füße stehen fest auf dem Boden. Die Ellenbogen sind durchgedrückt. Die Arme haben einen Winkel von 45°.
Wir zielen zur Decke, Brust raus, Bauch rein. Die Ellenbogen sind immer noch durchgedrückt. Blick nach vorne. Die Schulter nach unten drücken. Jetzt zieht es ordentlich in den Schulterblättern, das ist gut so.

In den nächsten Wochen finden Sie hier 3 weitere Übungsteile. Wir freuen uns auf Ihren Besuch :-)

Zur Person:

Frank-André Berkel, Physiotherapeut aus Wiesbaden, leitet seit mehreren Jahren Kurse in Tanz, Fitness und Kampfsport. Nach einer Ballettausbildung bei der russischen Bilozerova in Hamburg folgte die Ausbildung in Standard- und lateinamerikanischen Tänzen sowie Rock‘n‘ Roll und Akrobatik. Heute konzentriert sich Frank-André Berkel auf Body Art und Yoga. Die ganzheitlichen Aspekte des Muskeltrainings und der Entspannung entsprechen seinen Idealen eines sowohl den Körper als auch den Geist ausgleichenden Sports. Seit Dezember 2006 lebt er auf Mallorca und arbeitet in der Yogaschule von Ursula Karven.


Was ist BODY ART? Body Art ist eine Sportart, die entwickelt wurde, um die Stützmuskulatur aufzubauen. Verschiedene Techniken aus dem Yoga, Thai Chi, Qi Gong, Pilates sowie der klassischen Physiotherapie sind hier miteinander verschmolzen, um Ihren Körper zu stärken.Die Bewegungen sind langsam, fließend und werden vom Atem geführt. Die Übungenen sind sehr angstrengend und kraftintensiv, aber »ohne Rumgehopse«. Body Art gibt es auch in anderen Städten, hilfreiche Informationen können Sie über Fitness-Studios erhalten.

Schreiben Sie uns Ihre Meinung zur Rückenschule oder diesen Blog. Kritiken, Anregungen und Wünsche sind erwünscht.

Schönen Tag noch :-)

Dienstag, 5. Februar 2008

Trinkwasser - Lebensspender oder Gift?

Immer wieder berichten Medien davon, dass unser Wasser einwandfrei und unbedenklich ist. Ich kenne einige Leute, die auf ihr Wasser aus dem Hahn schwören und es täglich trinken. Doch es ist mit Vorsicht zu genießen.

Natürlich wird unser Wasser sehr genau kontrolliert, allerdings ist es nicht notwendig alle schädlichen Stoffe zu kennzeichnen, das gilt auch für Mineralwasser aus der Flasche - dort stehen nur die guten Sache (Mineralien etc.) auf dem Etikett.

Was ist aber mit den vielen Mikroorganismen, dem Ozon oder dem Chlor?

Das Wasser aus dem Hahn wird im Klärwerk gereinigt, mit Chlor versehen und untersucht, dann verlässt es diesen Ort und legt viele Kilometer in "alten" Rohren zurück. Niemand weiß, ob in seinen Leitungsrohren irgendwelcher Dreck klebt, der mit dem Wasser durch den Hahn fließt. Und auch der Chlorgeschmack kann nervig sein.

Auch Wasser aus der Flasche ist unter Umständen bedenklich, da das Wasser mit Ozon vorübergehend haltbar gemacht wird - bis es schließlich ganz tot ist. Und wie erwähnt, auf dem Etikett weist man nur auf Mineralien & Co. hin.

Uns war das jedenfalls alles zu unsicher und deswegen haben wir uns entschieden a) das "tote" Wasser zu beleben und b) richtig zu filtern.

Dazu haben wir unter der Spüle in der Küche den Wasserbeleber der Firma GRANDER eingebaut, damit das Wasser neu informiert und belebt wird. Anschließend läuft das belebte Wasser durch den Carbonitfilter mit einer Porengröße von max. 0,45 µm alle schädlichen Stoffe - wie z.B. Kupfer, Blei, Bakterien, Medikamentenrückstände u.v.m. absolut sicher zurückhält. Im Gegensatz zu herkömmlichen Kalkfiltern, kann dieser Filter nicht "ausbluten", das bedeutet, dass der Filter den ganzen Dreck drinbehält, auch wenn der Filter voll ist. Spätetens wenn das Wasser nicht mehr durchläuft, wird die Filterpatrone ausgetauscht.

Wir haben uns gut beraten lassen und sind schließlich im Wasserladen fündig geworden - dort haben wir dann auch den Wasserfilter bestellt. Die einzelnen Patronen werden dann im Halbjahresrhythmus ausgetauscht. Den Wasserbeleber von GRANDER haben wir direkt bei einem Vertragshändler in Hessen bestellt - auf der Website kann man sich Infomaterial kostenlos anfordern.

Neben dem gesundheitlichen Aspekt, tun wir auch unserem Geldbeutel etwas Gutes und das Kistenschleppen fällt ebenfalls weg.

Dienstag, 29. Januar 2008

Ergebnisse meiner Umfrage

Zwischen September und Dezember 2007 rief ich die Leserinnen und Leser auf, bei einer kleinen Umfrage mitzumachen. Ich wollte wissen, wie sich bei einer Erkältung verhalten.

Es haben sich insgesamt 21 Leute beteiligt. Die Frage lautete: Wie verhalten Sie sich, wenn Sie erkältet sind?

Die Leser(innen) konnte zwischen 5 Antwortmöglichkeiten wählen:
  • Ich lege mich hin und trinke viel

  • Ich gehe zum Arzt

  • Ich gehe zur Apotheke und decke mich ein

  • Ich vertraue auf Pharmaka

  • Ich vertraue auf Naturheil- und Hausmittel
Hier die Ergebnisse:
Die Ergebnisse zeigen mir, dass die Leser meines Blogs hier genau die richtige Plattform gefunden haben. 71% der Befragten kurieren sich bei einer Erkältung lieber aus und 38% vertrauen auf Naturheilmittel.

Ich danke allen Teilnehmern für Ihre Mithilfe.

Haben Sie ein Wunschthema für die nächste Umfrage? Melden Sie sich.

Donnerstag, 24. Januar 2008

Frohes neues Jahr



Liebe Leser(innen),

ich hoffe Sie haben das neuen Jahr gut begonnen.

Die guten Vorsätze habe ich mit meiner Frau noch gleich im alten Jahr erledigt. Wir haben noch schnell unseren Stromtarif auf Ökostrom umgestellt, um die Umwelt zu schonen und ein kleines Zeichen zu setzen.

Außerdem haben wir - zusätzlich zu unserem Wasserbeleber - uns einen Carbonit-Wasserfilter gekauft, damit wir bedenkenlos Wasser aus der Leitung trinken können, wir sparen somit Geld und tun uns etwas Gutes.

Ab April werde ich dann öfter mit der Bahn fahren und mein Auto stehen lassen und Sport soll ebenfalls etwas öfter betrieben werden. Eventuell werden wir dieses Jahr sogar mit einem Yogakurs beginnen.

Wie sieht es mit Ihren Vorstätzen aus? Platz für Ihr Kommentar finden am Ende dieses Artikel - einfach auf "Kommentare" klicken.

Ich wünschen Ihnen alles Gute für 2008

Ihr Marc Christian Lautner

Dienstag, 18. Dezember 2007

Weihnachtsferien



Lieber Leserinnen und Leser meiner "gesund und munter-Nachrichten",

zur Zeit befinde ich mich in den Weihnachtsferien.
Ab Januar 2008 finden Sie hier wieder aktuelle Nachrichten.

In der Zwischenzeit können Sie in aller Ruhe die alten Posts lesen oder gezielt die Kategorien am rechten Bildschirmrand auswählen, wenn Sie ein Thema konkret interessiert (z.B. Was tun bei... oder Schwedenbitter).

Ich wünsche Ihnen ein ruhiges Weihnachtsfest, schöne Feiertage und ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr

Ihr Marc Christian Lautner

Mittwoch, 28. November 2007

Mitmachen: Am 8. Dez 5 Minuten Licht aus!


licht_aus.jpg

Die Klimaschutz-Kooperation „Rettet unsere Erde“ von BILD, BUND, Greenpeace und WWF ruft gemeinsam mit Google und ProSieben am Samstag, den 8. Dezember 2007 zu einer deutschlandweiten Aktion auf: „Licht aus! Für unser Klima.“. Von 20 Uhr bis 20.05 Uhr sollen für fünf Minuten im ganzen Land die Lichter ausgeschaltet werden. Eine eindringliche Mahnung, die national und international zu mehr Klimaschutz aufruft.

Die Aktion lebt vom Mitmachen und so haben sich einige dazu entschieden dem Folge zu leisten: So werden am 8. Dezember u.a. die Alte Oper sowie die „Zeil“ in Frankfurt ihre Außenbeleuchtung für fünf Minuten abschalten.

Auf der offiziellen Webseite lichtaus.info kann man sich Bekenner-Material runter laden und sehen, welche Promis mitmachen.


Gefunden auf karmakonsum.

Montag, 19. November 2007

Was tun bei Durchfall?


Oft werde ich gefragt, was ich bei Durchfall empfehle...hier meine persönlichen Helfer:

Ich habe gute Erfahrungen mit Arzneikohle, Kohletabletten, Heilerde, Schwedenbitter, Kamillentee und Ringelblumentee gemacht.

Die Arzneikohle wird in ein Glas mit lauwarmem Wasser gerührt und in einem Zug getrunken. Der Magen beruhigt sich relativ schnell und der Stuhlgang wird langsam normal. Da die Kohle pulverisiert ist, bleiben Reste zwischen den Zähnen und auf der Zunge hängen. Alternativ sind die Kohletabletten empfohlen - Anwendung siehe Packungsbeilage.

Alternativ zur Kohle, kann die Heilerde zum Einnehmen verwendet werden. Anwendung wie bei der Arzneikohle.

Schwedenbitter: Sehen Sie dazu bitte meine Beiträge zum Thema Schwedenbitter. Nutzen Sie dazu das Stichwort "Schwedenbitter" in der Kategorieauswahl am rechten Bildschirmrand.

Der Kamillentee beruhigt den Magen und Darm, dafür eine Tasse dreimal täglich in kleinen Schlücken trinken. Achtung: Kamillentee sollte in Maßen getrunken werden, mehrere Wochen täglich ist nicht zu empfehlen. Da die Kamille allergische Reaktionen hervorrufen kann, die bis dato nicht bekannt waren.

Die Ringelblume wird wegen ihrer antibakteriellen, entzündungshemmenden und wundheilenden Eigenschaften bei Wunden als Auflage eingesetzt und findet sich auch sehr häufig in Wundsalben und Hautcremes wieder. Darüber hinaus hilft sie sehr gut bei Durchfall - hierzu trinkt man sie als Tee. Weiteres Infos gibt es hier:

Hier mein Video zur Ringelblume:



Link: sevenload.com

Da der Körper durch Durchfall viele Mineralien und Salze verliert - man spricht hier auch von einem Elektrolyt-Verlust, ist es sehr wichtig diese schnell wieder zu sich zu nehmen. Hier empfehle ich eine einfache Gemüsebrühe (z.B. von Alnatura) mit etwas Reis, damit der Magen etwas zu tun hat. Ruhe und Teetrinken (Kamille- und Ringelblumentee) unterstützen den Heilungsprozess.

Doch sei gesagt, dass Durchfall eine ernste Angelegenheit ist und man nicht tagelang experimentieren sollte. Hält er länger als zwei, drei Tage an, bitte zum Arzt oder Apotheker gehen.

Sie sollten sich außerdem beobachten und versuchen herauszufinden, warum sie Durchfall haben. Haben Sie etwas Schlechtes gegessen? Seit wann haben Sie Durchfall? Kommt das öfter vor? Leiden Sie unter Ängsten? Hatten Sie Kontakt zu jemanden der auch Durchfall hat? Geht eine Magendarmgrippe um? etc. Diese Erkenntnisse helfen dem behandelten Arzt weiter.

Alles Gute!

Dienstag, 6. November 2007

Umfrage

Damit ich den Service dieses Blog verbessern kann, habe ich zu einem Gedankenaustausch (Brainstorming) aufgerufen und die Besucher von BrainR gebeten, mir spontan mitzuteilen was sie von einem Gesundheitsblog erwarten. Einige Ideen kamen schon zusammen.

Sie sind auch herzlich eingeladen sich daran zu beteiligen. Ich freue mich auf Ihre kreativen Ideen.

Vielen Dank und liebe Grüße

Marc Christian Lautner

Montag, 5. November 2007

Was tun bei Husten?


Der gute alte Thymian, ist seit über 4000 Jahren ein beliebter Heiler bei zahlreichen Krankheiten und Wehwehchen. Vor allem aber ist er bekannt als Helfer der Atmungsorgane.

Ein beliebtes Mittel ist der Thymiantee:

Auf eine Tasse kochenendes Wasser ein Teelöffel getrockneten Thymian und zehn Minuten ziehen lassen.

Auf Wunsch kann der Tee mit etwas getrocknetem Süßholz (daraus wird Lakritz gemacht!) verfeinert werden. Diese Mischung ist ein hervorragender Hustentee, der sich sofort positiv auf die Atemwege auswirkt.

Und noch ein kurzes Video zum Thema:


Link: sevenload.com

Weitere Infos über Thymian gibt es im Kräuterlexikon.